Berlin den 27 ten July 99.

Es war mir eine wahre Labung, Brief erschlossen: [1799-07-vor27x-v-Böttiger].
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wieder einmal etwas von Ihnen zu vernehmen
. – Gerne hätte ich meine diesjährige Excursion bis zu Ihnen ausgedehnt, aber ich war in der Zeit genirt: und doch war es billig, auch einen andern intereßanten Theil unserer vaterländischen Gegenden, der mir bis iezt ganz fremd war, zu besuchen. Hirt kam am 22. Mai 1799 nach Dessau, Wörlitz und Luisium und reiste am 2. Juni 1799 wieder ab. - Über Ifflands Gastspiel in Dessau berichtet das "Journal des Luxus und der Moden", Jg. 14, 1799, Juli, S. 345: "Theater. / Iffland in Dessau und Leipzig. / Dessau 8. Juny. / Noch ist alles bey uns von Ifflands vortrefflichem Spiele begeistert. Die erste Rolle, in der er hier auftrat, war Siward im leichten Sinn. Dann spielte er den Bittermann, hierauf den gutherzigen Alten; dieses war eine meisterhafte Darstellung. Weiter sahen wir von ihm den Lieutenant Wallen, Wardam in der Erinnerung, Constant in Selbstbeherrschung, und den Hofr. Reinhold in den Hagestolzen. - Auf den Herbst will er, wie er versprochen hat, wieder zu uns zu kommen". - Am 24. Mai 1799 vermerkt Louise von Anhalt-Dessau, die vergeblich auf einen Besuch Hirts an diesem Tag gehofft hatte, in ihrem Tagebuch: "Und nun ist's bald 5 uhr. Der wagen kam, ich muste zum Schauspiel und sahe den Iffland zum ersten Mal agieren. Es ist ein guter Schauspieler, aber Ich hatte beßer noch ihn mir vorgestellt. Auch ist seine Gestalt, dünkt mir, denen Hauptrollen zuwieder, aber mein Innerstes war - Ach! nicht auf der Bühne - und ich sahe nichts und fühlte auch den Druck des Aufruhrs der Elemente." Und am 27. Mai schreibt sie: "[...] und ich fuhr zum Schauspiel mit mein Camerfrau und M[atthisson] und sahe den Guten Alten und Stille Waßer sind tief" (Tagebuch von Louise von Anhalt-Dessau, Bd. 1, S. 372f.).
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In Dessau brachte ich die ganze Zeit, als Iffland da spielte, zu:
und mit Rode wurde da viel vitruvirt: auch H. v. Racknitz traf ich eben da. In Halle brachte ich ein paar vergnügte Tage zwischen Wolf, u. Eberhard zu. In Wolfenbüttel, Salzdalen, Braunschweig sah ich natürlich alles, was man dort zum merkwürdigen zählt: und ich sah wirklich sehr viel. Eschenburg war abwesend; den Abend brachte ich mit Campe und Vieweg, der bereits in Berlin ein eigenes Verlagsgeschäft besessen hatte, heiratete 1795 Joachim Heinrich Campes einzige Tochter und siedelte im Frühjahr 1799 mit seinem Verlag nach Braunschweig über, wo er von Herzog Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel ein Grundstück am Burgplatz geschenkt bekam (das heutige Vieweghaus, in dem sich das Braunschweigische Landesmuseum befindet). Vieweg übernahm zudem Campes Schulbuchhandlung sowie im Frühjahr 1799 eine Druckerei.
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Vieweg
gewöhnlich zu. Nach Hannover machte ich nur eine Excursion auf wenige Tage, hauptsächlich um allda Der hannoversche Staatsminister Ernst Friedrich Herbert Graf zu Münster war erstmals 1793 in Italien, um den Prinzen August von England wegen einer nichtstandesgemäßen Liaison nach England zurückzuholen. Anfang 1794 reist er erneut als Begleiter des asthmakranken Prinzen August nach Italien. In Rom und Umgebung wird "der Antiquar" Hirt sein regelmäßiger Begleiter und kunstgeschichtlicher Führer. Im Oktober 1794 unternimmt Hirt mit der Reisegesellschaft des Prinzen August die berühmte Tour zum Lago Fucino. Hirt und Graf Münster verbindet zunehmend eine Freundschafts- und Arbeitsbeziehung, die auch nach der Rückkehr nach Deutschland (Hirt 1796; Münster 1798) fortdauert. In Italien begann Graf Münster unter Hirts Anleitung mit dem Sammeln von Gemmen und antiken Skulpturen und legte in der Folge eine beachtliche Gemäldesammlung an. In Italien hatte Hirt weiterhin den hannoveraner Hofarzt Wilhelm Friedrich Domeier und den britisch-hannoveraner Legationsrat Georg Ernst Tatter kennengelernt.
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meine italienischen Freunde
zu sehen. Der Graf von Wallmoden hatte auf seiner Italienreise 1765/66 unter Anleitung von Winckelmann eine Sammlung von 44 antiken Statuen, Büsten und Reliefs aus römischer Zeit und zwölf neuzeitliche Nachahmungen antiker Werke angelegt. Seine berühmte Antiken- und die fast 600 Werke umfassende Gemäldesammlung fand in den 1780er Jahre im Wallmoden-Palais im Georgengarten in Hannover Aufstellung. Vgl. dazu: Ralf Bormann: Die Kunstsammlung des Reichsgrafen Johann Ludwig von Wallmoden-Gimborn. In: Katja Lembke (Hrsg.): Als die Royals aus Hannover kamen. Hannovers Herrscher auf Englands Thron 1714-1837. Katalog zur Niedersächsischen Landesausstellung im Landesmuseum Hannover und im Herrenhäuser Schloss vom 17. Mai bis zum 5. Oktober 204. Dresden 2014, S. 238-261.
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Die Sammlung von Walmoden
ist nicht so bedeutend – weder an Antiken, noch modernen Gemälden, wie ich glaubte, oder der Ruf sie machet. Bedeutender fand ich aber Die Gemäldesammlung von Friedrich Moritz von Brabeck war von 1788 an auf Schloss Söder bei Hildesheim zu besichtigen. Sie enthielt u.a. Werke von Holbein, Cranach, Raphael, Dürer, Leonardo da Vinci, Rubens, Tizian, Correggio, Rembrandt, Breughel und Riusdael. - Caroline Schlegel spricht anlässlich ihres Besuches auf Schloss Söder im Oktober 1800 von einem "Feenschloß": "Brabecks Gemählde-Sammlung ist auserlesen, kein Stück ist gleichgültig, fast alle vortreflich und einige von der höchsten Schönheit. Nimm nun dazu, daß Du diese Kleinode in der anmuthigsten Fassung findest, auf einem Landhause, dessen Einrichtung von aller Pracht und Ueberladung frey in einem reinen harmonischen Sinne angeordnet ist, und alles den Charakter einer recht durchsichtigen Heiterkeit trägt" (Brief an Schelling, [Braunschweig], 15. Oktober 1800, in: Caroline. Breife an ihre Geschwister, ihre Tochter Auguste, die Familie Gotter, F. L. W. Meyer, A. W. und Fr. Schlegel, J. Schelling u.a. [...]. Hrsg. von G. Waitz, Bd. 2, Leipzig 1871, S. 7).
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die Sammlung von Brabeck in Söder
. bey'm (Ital.:) Schwindler, Scharlatan, Seiltänzer.
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Saltimbanco
Beireis paßirte ich einen herrlichen Tag: Der Arzt und Chemiker Beireis, der als Polyhistor und verdienter Wissenschaftler, aber auch als geheimnisvoller Sonderling galt und mit Alchemie in Verbindung gebracht wurde, hatte in Helmstedt eine Art Kunstkabinett zusammengetragen, in dem seltsame Gegenstände, aber auch physikalische Apparate, die Magdeburger Halbkugeln sowie Gemälde von Rubens, Dürer und aus der Cranach-Werkstatt vereint waren. Goethe hat den "wunderliche[n], "problematische[n] Mann", "der wie ein geheimnißvoller Greif über außerordentliche und kaum denkbaren Schätzen waltete" und "sein sonderbares Betragen" nach einem Besuch, den er Beireis zusammen mit F. A. Wolf und seinem Sohn August 1805 abstattete, in seinen "Tag- und Jahresheften" 1805 beschrieben (Goethe, WA, I Werke, Bd. 35, 1892, S. 205-206, 210-232.
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seine Gemäldesammlung
ist wirklich bedeutender, als er selbst glaubt, und seine Münzsammlung ein wahrer Schaz. Aber das | 2 merkwürdigste bleibt der Mann selbst.

Wenn Henry zurückkommt, werde ich nicht ermangeln, mitzuwirken, daß Ihr Verlangen mit dem Mosaik vollführt werde. – ich weiß aber nicht, ob es nicht schon Der kurfürstlich-brandenburgische Antikenbesitz ist im 3. Band von Begers Stichwerk "Thesaurus Brandenburgicus selectus" 1701 beschrieben.
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von Beger edirt ist
, denn so viel ich weiß, stammt es noch aus der ältern Sammlung.

Was ich mache? – Ich bin ziemlich fleißig: aber alles geht so durcheinander, daß ich doch nicht vom Fleck komme, wie ich wünschte. Kaum glaube ich an etwas festzusizen, so kommt wieder was anders dazwischen. Im hiesigen Baujournal ist eben ein Aufsaz – Über die Toskanische Bauart nach Vitruv – von mir gedruckt, und meine erste Vorlesung in der Academie der Wissenschaften – über das Vogelhaus des M. Varro ist auch gedruckt. Ich habe von beyden einige besondere Exemplare abziehen laßen, wovon zwey natürlich für Sie bestimmt sind. Ich würde sie Ihnen iezt überschicken, wenn Sie mir nicht Hoffnng machten, bald selbst zu kommen: oder ich eine Gelegenheit hätte, um Ihnen die Postkosten zu sparen. Nächstens Donnerstag Der am 1. August 1799 vorgetragenen ersten Abhandlung über dieses Thema folgten weitere.
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lese ich meine nun fertige Abhandlung
über die verschiedenen Arten zu mahlen bey den Alten – in der Academie der Wißenschaften – vor. Sollten Sie nicht kommen (wodurch Sie aber viele meiner | 3 Freuden, die ich erwarte, stören würden) so werde ich Ihnen dieselbe mit den gedruckten Sachen zur Inspection übersenden. – Ich bin neugierig, etwas näheres von Tischbein zu erfahren. – Diesen Abend bin ich mit Ramdohr, der einige Wochen hier bleibt, in eine Gesellschaft geladen. Feßler haben Sie wahrscheinlich zur Zeit schon gesehen: Ihr Brief ist ihm nachgesandt. – Die Metakritik hat mir ein seltenes Vergnügen gemacht: umarmen, zehnmal umarmen hätte ich gerne den Verfaßer gemocht. Aber Siehe u.a. Johann Gottfried Karl Christian Kiesewetter: Prüfung der Herderschen Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft. Berlin 1799. - Nach August Ferdinand Bernhardi "wimmele" es in Herders "Spätling und Sterbling" "von halb verstandenen, und durchaus misverstandenen Sätzen"; er enthalte "Cardinal-Irrthümer und Misverständnisse" ("Notizen", in: Athenäum. Dritter Band, Zweites Stück, 1800, S. 266-283, hier S. 270, 266-267). - Positiv urteilten neben Jean Paul und Klopstock vor allem Wieland ("Ein Wort über Herders Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft", in: NTM 1799, Bd. 2, S. 69-90).
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gedroht wird ihm von allen Seiten
. –

Ich danke Ihnen für die Hirt hatte das architektonische Werk von Peyre an die Redaktion der Allgemeinen Literatur-Zeitung zurückgehen lassen, da er es nicht rezensieren wollte; vgl. 1798-08-17-a-Böttiger; 1799-04-11-a-Böttiger.
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Berichtigung in Jena
: aber erhalten habe ich noch nichts. –

Gestern erhielt ich endlich das lezte Stück der Propylæen: noch las ich nichts, als den Kunstroman, Im 5. und 6. Brief, S. 66 ff. werden die ästhetischen Kunstprinzipien das Schöne und das Charakteristische diskutiert. In dem "Charakteristiker", der die Kunstschätze des "Sammlers" begutachtet und die Laokoon-Gruppe nach seinen Grundsätzen deutet, musste sich Hirt wiedererkennen: "Das ist eben das Unglück wenn gute Köpfe, wenn Leute von Verdienst solche falsche Grundsätze, die nur einen Schein von Wahrheit haben, immer allgemeiner macher, niemand spricht sie lieber nach als wer den Gegenstand nicht kennt und versteht. So hat uns Lessing den Grundsatz aufgebunden daß die Alten nur das Schöne gebildet, so hat uns Winkelmann mit der stillen Größe der Einfalt und Ruhe eingeschläfert, anstatt daß die Kunst der Alten unter allen möglichen Formen erscheint; aber die Herren verweilen nur bey Jupiter und Juno, bey den Genien und Grazien, und verhelen die unedlen Körper und Schädel der B arbaren, die strippichten Haaren, den schmutzigen Bart, die dürren Knochen, die runzlichte Haut des entstellten Alters, die vorliegenden Adern und die schlappen Brüste. [...] Treten Sie vor den Laokoon, und sehen Sie die Natur in voller Empörung und Verzweiflung, den letzten erstickenden Schmerz, krämpfartige Spannung, wüthende Zuckung, die Wirkung eines ätzenden Gifts, heftige Gährung, stockenden Umlauf, erstickende Pressung, und paralitischen Tod" (a.a.O., S. 70-71; siehe auch die "Charakteristiker" S. 112ff.). In die Debatte über das Charakteristische lässt Goethe teilweise wörtliche Zitate aus Hirts Aufsätzen "Über das Kunstschöne", "Laokoon" sowie "Nachtrag über Laokoon" einfließen. - Die beiden im 7. und 8. Brief geschilderten Besucher ....werden zur Gruppe der "Nachahmer" gezählt (S. 108ff.)
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der mich auch zuförderst mehr angehet, als ich erwartete
. Ich mußte lachen, daß ich das wirklich erfolgt sehe, was ich schon lange instinktmäßig schloß – nemlich daß ich die Schlegels als bloße Colporteurs ansah. Zugleich hätte aber auch dieser Aufsaz nicht bequemer kommen können. Weder sind Briefe Hirts an Fernow überliefert, noch erschienen Hirts Ausführungen im Druck.
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Ich habe wirklich schon über 30. Briefe über diese Materie geschrieben, die an Fernow gerichtet sind
. Die Veranlaßung hiezu ist einer seiner Aufsäze im Deutschen Merkur November 1797. und sein neuester im Aprilstück des Deutschen Magazins, den Sie wahrscheinlich kennen. Ich suche die Materie noch einmal von Kopf bis zu Fuß zu behandeln – im friedlichen ton versteht sich's, um zu sehen, ob ich mich mit den Schönheitlern werde verständigen können. Ich kann | 4 iezt glauben, daß Sie damals, als Sie meine erste Antwort übergaben, nicht gerne gesehen wurden. Allein es gehört Erfahrung zu allem. – Der höhere Arm hat nun die Schlegels gerettet, und wahrscheinlich wird es die künftige Recension der Propylæen in der Allgemeinen Literatur Zeitung mich das näher fühlen laßen. –

Den Mayerschen Aufsaz über das Kunststudium werde ich mit Aufmerksamkeit lesen. Und hierüber dann ein mehrers hier, oder im Künftigen Briefe.

In den "Propyläen. Zweyten Bandes Erstes Stück" 1799 wurden zum ersten Mal "Weimarer Preisaufgaben" ausgeschrieben. Die "Nachricht an Künstler und Preisaufgabe" (S. 162-174) ist von J. H. Meyer verfasst, wurde jedoch von Goethe stark überarbeitet. S. 170-174 steht die Übersetzung der bezeichneten Stelle aus der Ilias nach J. H. Voß. Im Dritten Band Erstes Stück, 1800, finden sich zwei Kupfer, die beiden preisgekrönten Zeichnungen von F. Hartmann und H. Kolbe darstellend; o. U., nach einer Zeichnung von J. H. Meyer gestochen von J. Ch. E. Müller. Im gleichen Stück außerdem S. 130-149: Preisertheilung und Recension der eingegangenen Concurrenzstücke. S. 167-168: Preisaufgabe fürs Jahr 1800. - Der Dritte Band Zweites Stück, 1800, enthält: S. 97-169: Die Preisaufgabe betreffend. (1. Preisertheilung 1800. 2. Recension der eingegangenen Stücke).
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ob ein hiesiger Künstler an der Aufgabe in den Propylæen arbeitet
, weiß ich nicht. Ich habe mit einigen darüber gesprochen; aber keiner zeigte Lust dazu, soviel ich auch zusprach.

Unsere Bauakademie wird wirklich künftigen Oktober Der Unterricht begann am 1. Oktober 1799.
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anfangen
. ich habe nichts weiter dabey zu thun, als Angekündigt wurde Hirts Vorlesung unter dem Titel "Kritische Geschichte der Bau-Kunst". Zum Inhalt seiner Vorlesungen vgl. den Bericht Hirts vom 28. Januar 1799 (GStA PK, I. HA, Rep. 76 alt IV Nr. 2, Bl. 35r-36v). Hirt hatte wöchentlich an drei Tagen zu lesen, dienstags, freitags und sonnabends Nachmittags von 15 bis 16 Uhr.
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meine Vorlesungen über Theorie und Geschichte der Baukunst
, wie vordem, zu halten. Vgl. dazu 1799-08-22-a-Goethe: Sachanmerkung.
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Der angestellten Lehrer sind wohl sechszehn
: Nach meinem Vorschlag sollten derer nicht mehr, als 6. seyn: obwohl dadurch keine Vermehrung der Sache (wohl eher das Gegentheil) bewirkt worden: Aber die Führer hatten so viel Geld zu vertheilen, und soviele machten daran Protension, daß endlich fast keiner etwas davon erhält, als diejenigen, die im eigentlichen Sinne nichts dabey thun. C'est aussi chez nous, comme partout. – leben Sie wohl, und benachrichtigen Sie bald von Ihrer Ankunft

Ihren aufrichtigen Freund Hirt.

An Herder's tausend Grüße.

am linken RandIch habe vergeßen, Ihnen zu sagen, daß ich von obgenannten Siehe oben sowie 1799-08-22-a-Goethe..
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architektonischen arbeiten
auch ein Exemplar an Göthe schicken werde: mit einem 1799-08-22-a-Goethe
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Schreiben
, worin ich auch einiges von den Propylæen werde einfließen laßen, und zwar über den lezten Aufsaz – was sagen Sie dazu? –