Berlin den 30 May 18.

Mein verehrtester Schelling war seit 1806 Generalsekretär der Akademie der Bildenden Künste in München und seit 1817 Sekretar der philologisch-philosophischen Klasse der Akademie der Wissenschaften.
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Director
!

Spät erfolgt hiemit der Aufsaz über die Aeginetica , Da dies auch mündlich, beispielsweise bei Hirts Aufenthalt in München im Sommer 1817, oder über Dritte erfolgt sein kann, wurde kein Brief Schellings an Hirt erschlossen.
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welchen ich Ihnen versprach
. Indeßen haben Sie bereits Hirt hatte eine Abschrift seiner Abhandlung über Klenze an den Kronprinzen von Bayern nach Italien geschickt (vgl. An Klenze, 23.12.1817).
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eine Abschrift
davon gesehen, und sich dadurch überzeugt, daß die Verspätung des Druckes nicht meine Schuld ist. Ich hatte mich bereden laßen, die Schrift an Wolf für die Analecten zu geben, anstatt sie sogleich einzeln abdrucken zu laßen. - Indeßen wünsche ich nur, daß Sie darin die aufrichtige Achtung, die ich Ihnen gewiedmet habe, erkennen mögen, und daß es keinesweges Geist des Widerspruches ist, wo meine Meinung von der Ihrigen abgeht. Ich hoffe, daß dies nicht das lezte Wort über so wichtige Denkmäler seyn wird, und ich erwarte, daß, Vgl. dazu auch An Klenze, 23.12.1817.
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wenn sie einmal in München aufgestellt sind
, Sie selbst zugleich mit der Zeichnung, ein ein Ausführlicheres darüber bekannt machen werden. Überhaupt freut es mich, daß ein Mann wie Sie, auch unsere Alterthümlichen Studien ergriffen hat. Das Feld ist groß genug, um viele nebeneinander nach verschiedenen Richtungen zu beschäftigen, und wer das Studium aufrichtig liebt, wird sich über jede neue Erörterung freuen, gesezt auch, daß man nicht immer ganz derselben Ansicht beytreten kann. - | 2

obwohl ich vermuthe, daß Ihnen der sonderbare Vgl. die Anmerkung im Brief an Rauch, 21.04.1818.
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Streit über die Hierodulen
schon bekannt sey, so lege ich doch ein Exemplar bey, da es die Sendung weiter nicht beschwert. Zu meiner Abhandlung über den Canon bedauere ich, daß die Kupfer so über alle Maßen schlecht ausgefallen sind, indeßen doch kommt es wesentlich auf die dabey vorgezeichnete Maaße an; und so mag sich der Künstler, für den ich besonders dies geschrieben habe, selbst eine beßere Figur darnach zeichnen, und das Gezeichnete prüfen. Ich bitte sie auch den Hier ist wohl Johann Peter von Langer gemeint und nicht dessen Sohn Robert von Langer (1783-1846), ebenfalls Maler und seit 1806 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München.
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Herrn Langer
u. andern denkenden Künstlern mitzutheilen.

Von den drey Exemplaren der Aeginetica ersuche ich auch eines an Herrn Tiersch zu geben, und das andere an den Architekten Herrn Klenze , deßen Aus Italien.
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Rückkunft
bald erfolgen möchte, da der Kronprinz selbst wie ich höre, seine griechische Reise aufgegeben hat.

Indem ich um die Fortdauer Ihres Andenkens bitte, ver bleibe ich mit wahrer Hochachtung mein verehrtester Herr Director Ihr ergebenster Diener A. Hirt.