In lateinischer SchriftAl / Signore Gerhard / Professore di Berlino / In lateinischer SchriftNapoli / links daneben: In lateinischer SchriftPosta / restante / S In lateinischer Schrifttr In lateinischer Schrift Lucia [Strada Santa Lucia] N. 21. / Mit Postvermerken und einem schwarzen sowie zwei roten Poststempeln (u.a. mit der Angabe "14. AGO[STO]"

Berlin den 27 Jul. 28.

Ich bin, mein verehrter Herr Profeßor, in Ihrer großen Schuld. Ich habe schon Briefe erschlossen: [1828-07-vor27x-v-Gerhard].
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Briefe aus Rom
und Brief erschlossen: [1828-07-vor27xx-v-Gerhard].
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den lezten aus Neapel
richtig erhalten. Ich habe so lange nicht geantwortet, weil ich in Wahrheit nichts wesentliches zu antworten wußte, und ich Briefe ohne wesentlichen Inhalt nicht gerne schreibe. Jüngsthin erhielt ich auch den längst erwarteten ersten Theil des Neapels antike Bildwerke, beschrieben von E. Gerhard und Th. Panofka. I. Teil, Stuttgart und Tübingen 1828. - Die Marmorwerke sind von Gerhard, die Vasen von Panofka, die anderen Gegenstände gemeinsam beschrieben.. - Ein geplanter zweiter Teil ist nicht erschienen.
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In lateinischer SchriftMuseums aus[zu?] Neapel
, und dann Vermutlich ein Beitrag von Friedrich Thiersch gemeint, in dem auch Gerhard erwähnt wird: Ueber die neuentdeckten Gemälde in den Gräbern von Tarquinii. (Ein Vortrag, in der Sitzung der philosophisch-philologischen Klasse der königlichen Akademie der Wissenschaften zu München, gehalten am 1sten December dieses Jahrs.). In: Kunst-Blatt. Achter Jahrgang 1827. Hrsg. von Ludwig Schorn, Nr. 104 vom 27. Dez. 1827, und Nr. 105 vom 31. Dez. 1827.
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Ihre Blätter aus dem Kunstblatt
. Beide(?) geben Beweise Ihrer rühmlichen Studien, so wie auch des Freundes In lateinischer Schrift Panofka . - Für das Erste eine Neuigkeit, wenn [es] anders noch eine Neuigkeit für Sie ist, nämlich es ist so wie gewiß, daß wir noch in dem Laufe dieses Sommers Vgl. 1827-12-08-a-Gerhard und Sacherläuterung.
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die In lateinischer SchriftKollerische Sammlung
als unser Eigenthum sehen werden. In lateinischer Schrift Levetzow ist Ins Schloss Obrzistwy in Böhmen, wo die Sammlung aufgestellt war.
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hingesandt
, um den Kauf abzuschließen, und die Sammlung herzubringen. Sie sehen also, daß wir auf einmal erhalten, was uns noth[ig(?)] aber auch für die Zukunft die Ankäufe dieser Art ziemlich als geschloßen anzusehen sind. Die Briefe sind nicht überliefert und wurden erschlossen: 1828-07-vor27x-v-Levezow.
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Die Briefe, die mir In lateinischer Schrift Levezow schreibt
, machen mich äußerst neugierig. Dazu komt nun noch Vgl. 1827-12-08-a-Gerhard und Sacherläuterung.
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die In lateinischer SchriftBartholdysche Sammlung
. Wir erhalten des Guten so viel, daß man schon daran denkt, Nachdem Schloss Monbijou nicht mehr als höfische Residenz genutzt wurde, wurden dort um 1820 die sogenannten "Germanisch-slawischen Alterthümer" aus der Königlichen Kunstkammer untergebracht. 1822 zog die noch kleine Ägyptische Sammlung des Königs in den Westflügel des Schlosses. Stark erweitert wurde diese durch den Ankauf der Sammlung Minutoli 1823 und der Sammlung des Italieners Giuseppe Passalacqua 1827. Passalacqua wurde am 7. Juli 1828 auch der erste Direktor des Museums. 1827 wurden die Aegyptica, die in den Jahren zuvor unter der Leitung von Konrad Levezow geordnet worden waren, erstmals öffentlich gezeigt (vgl. Leopold von Ledebur: Das Königliche Museum vaterländischer Alterthümer im Schlosse Monbijou zu Berlin. Berlin 1838). 1856 zog die Sammlung in das von Friedrich August Stüler erbaute Neue Museum um. "Die zweite archäologische Sammlung, die vorübergehend in Monbijou eingelagert wurde, war das im Jahr 1830 gegründete Museum Vaterländischer Alterthümer (heute Museum für Vor- und Frühgeschichte.) Wie die Ägyptica waren auch die Prähistorica der brandenburgisch-preußischen Kunstkammer, die seit 1829 in einer speziellen Sammlung zusammengefasst waren, im Berliner Schloss untergebracht gewesen. Leopold von Ledebur (1799-1877) wurde zum Direktor des Museums Vaterländischer Alterthümer und der Königlichen Kunstkammer ernannt" (Thomas Kemper: Schloss Monbijou: von der königlichen Residenz zum Hohenzollern-Museum. Berlin 2005, S. 85).
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ein zweytes In lateinischer SchriftMuseum einzurichten, nämlich Mon bijou , wo vor der Hand schon die In lateinischer SchriftAegypt[iaca] aufgestellt sind
. Einiges Bedeutende In lateinischer Schrifthetruris[cher] Werke wünschte ich noch hinzu. -

Ich bin seit länger als einen Monat nicht wohl, so daß ich unfähig zu jeder Art [Textverlust durch Siegelaufriss]ung zu Hause sitzen muß. Meine In lateinischer SchriftRecension über das Werk von Inghirami ist abgedruckt, und auch die über die In lateinischer SchriftPhigalearia von Baron v. Stackelberg. Iezt wird eben an einer etwas scharfen In lateinischer SchriftRecension über die neuesten Erzeugniße von Carl Otfried Müller gedruckt. Ich wünschte: Sie könnten dieselben noch in In lateinischer SchriftItalien lesen. Aber wahrscheinlich erreichen die critischen B[erichte??] die Grenzen von In lateinischer SchriftItalien nicht. Über die hetruskischen Denkmäler habe ich mich umständlich expectorirt. Auch Baron v. In lateinischer SchriftStackelberg möchte mit mir wenig zufrieden seyn, obwohl ich ihm möglichste Gerechtigkeit wiederfahren ließ. | 2

Ich fühle allerdings, Wegen der Herausgabe von Gerhards "Antiken Bildwerken" war es mit Cotta zu Differenzen gekommen. "Die antiken Bildwerke waren gross angelegt. Auf 300 Tafeln sollten etwa 600 noch nicht, oder ungenügend herausgegebene Bildwerke in getrennten, unter Gerhards Aufsicht gemachten Zeichnungen publicirt werden. [...] Ein Anhang von 100 Tafeln sollte Zusammenstellungen von meist publicirten Monumenten zur Erläuterung und Abrundung geben, das Ganze einen archäologischen Thesaurus als Grundlage monumentaler Forschung jeder Art bilden. Leider kam das in den Zeichnungen vollendete Werk nicht zur Ausführung. Da die ersten Hefte (80 Tafeln) keinen grossen Absatz fanden, liess Cotta die Unternehmung ruhen; später fand sich, dass die Zeichnungen zum Theil verloren, fertige Platten abgeschliffen waren, ohne schon abgezogen zu sein - das Werk war nicht mehr herzustellen. Gerhard sorgte, dass wenigstens die noch vorhandenen Platten abgedruckt und 1839 publicirt wurden" (Otto Jahn: Eduard Gerhard: ein Lebensabriss, S. 74). - Zusammen mit seinen hyperboreisch-römischen Freunden wollte Gerhard in regelmässigen Heften interessante archäologische Denkmäler publizieren. "Cotta hatte den Verlag übernommen, schon waren die Kupfer für ein Heft 'Monumenti inediti' [Monumenti antichi inediti della societa iperboreo-romana] gestochen, Aufsätze für die hyperboreisch-römischen Studien gschrieben und angekündigt; da wurde Cotta die Sache leid, er sagte den Contract auf und das ganze Unternehmen unterblieb" (ebd., S. 75/76). - Nach dem Zerwürfnis mit Cotta hörte Gerhards rührige Teilnahme an Cottas "Kunstblatt", für das er zahlreiche Aufsätze und Rezensionen verfasst hatte, auf.
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daß Sie mit In lateinischer Schrift Cotta zufrieden zu seyn wenig Ursache haben
; und da Ihr Plan bey demselben nicht vorwärts gehen will; so würde es mir angenehm seyn, wenn Sie die Rücksendung Die ursprünglich für die geplanten "Monumenti antichi inediti della societa iperboreo-romana" vorgesehen Beiträge Hirts, wurden, da die Zeitschrift nicht zustande kam, in den im Jahr darauf begründeten "Annali dell'Instituto di Corrispondenza Archeologica" gedruckt: Die drei "Dipinti Pompeiani" in Bd. 1, Rom 1829; Die "Vases peints. Sopra un dipinti d' un vaso fittile rappresentante il ratto del Palladia" in Bd. 2, Paris 1830. - Vgl. dazu auch: 1827-11-07-a-Gerhard, 1827-12-08-a-Gerhard.
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meiner drey Beyträge
veranlaßen könnten. Doch überlaße ich die Sache Ihrer Beurtheilung. Ich wünsche nur, daß die Papiere nicht verschleppt werden, und anständig mit den Zeichnungen zugleich im Druck erschienen.

Iezt ein Wort über Ihren neuesten Der späteren "Annali dell'Instituto di Corrispondenza Archeologica". Die Aufgabe des im April 1829 gegründeten archäologischen Instituts bestand darin, "durch zuverlässige und sachkundige, möglichst über alle Gegenden des orbis antiquus ausgebreitete Correspondenzen von allen bedeutsamen Entdeckungen im Gebiet der alten Kunst, Epigraphik, Chorographie und Topographie regelmässige und zusammenhängende Kenntniss zu erlangen, und durch Fundberichte, Beschreibungen, Zeichnungen, Pläne und Karten, welche im Archiv des Instituts ihren Sammelplatz finden sollten, die unübersehbare Masse der täglich zuwachsenden Facta der Wissenschaft zu sichern. Von diesen sollte alles Wesentliche und Bedeutende in den monatlich erscheinenden Blättern des BULLETTINO den Archäologen mitgetheilt werden, die nicht weniger als die Naturforscher auf zuverlässige und rasche Kundmachung des Factischen angewiesen sind; eine zusammenfassende Uebersicht jedes Jahr den Status der wissenschaftlichen Erwerbungen darlegen. Ausführlichere wissenschaftliche Erörterungen blieben den jährlichen Bänden der ANNALI zugewiesen, hauptsächlich in der Form gelehrter Erläuterungen auserlesener noch nicht bekannt gemachter Kunstwerke, welche theils in den grossen, sorgfältig ausgeführten Tafeln der MONUMENTI INEDITI, theils in den kleineren Hülfstafeln der ANNALI zu publiciren waren. / In Rom selbst, das schon durch die Menge der Reisenden ein Mittelpunkt archäologischer Studien und Liebhaber war und ist, sollte das Institut während des Winters unmittelbar für die Wissenschaft wirken theils durch wöchentliche Versammlungen (adunanze), um neue Entdeckungen mitzutheilen, interessante Monumente vorzulegen, die Resultate wissenschaftlicher Forschungen zu discutiren, theils durch Vorlesungen, theils durch Curse in den Museen. Zwei öffentliche Festsitzungen an Winckelmanns und Roms Geburtstag (9. Dec. 21. April) waren für die würdige Repräsentation bestimmt. / Die Mitglieder des Instituts sollten theils zahlende (associati) sein, denen die Institutsschriften geliefert wurden, theils correspondirende (soci corrispondenti) und ordentliche (membri ordinari), welche in irgend einer Weise sich an der wissenschaftlichen Arbeit betheiligten. Die Verwaltung war unter dem Kronprinzen als Protector einer Direction übergeben. Präsident derselben war der Duc de Blacas, Secretär Bunsen, Vicesecretäre Gerhard und Panofka, Secretäre der deutschen, französischen und englischen Sectionen Welcker und O. Müller, Duc de Luynes, Millingen, der den Winter in Rom zubrachte, ordentliche Mitglieder Fea, Nibby, Thorwaldsen. Ausserdem gab es Ehrenmitglieder der Direction und des Instituts" (Paul Jahn: Eduard Gerhard: ein Lebensabriss Berlin 1868, S. 80-81).
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Plan einer In lateinischer SchriftArchaeologischen Zeitschrift
, welchen ich auch In lateinischer Schrift Boeckh (der Sie sehr grüßen läßt) mittheilte, und mit mir hierüber eines Sinnes ist, nämlich daß der Plan zwar herrlich, aber so complizirt ist, daß er keinen Fortgang haben kann. Es müßten zu viele, und dabey sehr In lateinischer Schriftheterogene Menschen concurriren, auf welche man sich wenig verlaßen über der Zeilekann, theils die Geldbeyträge richtig zu erhalten, und noch schwieriger würde die Auswahl und Beurtheilung der zu erscheinenden gelehrten Arbeiten, und der Monumente seyn. Ich von meiner [Se]ite wäre nicht dagegen. Den Geldbeytrag wollte ich gerne leisten, und die In lateinischer SchriftKollersche Sammlung (außer meinen [üb]rigen Vorräthen) würde mir Stoff genug zu nicht unwichtigen Ausarbeitungen für die Zeitschrift geben. Doch wenngleich ich durch Länge der Zeit die Übung in fremden Sprachen zu schreiben so ziemlich verlernt habe: so möchte es doch im Französischen noch ziemlich gehen. Nur zu einem In lateinischer SchriftMitredacteur paße ich nicht. - Aber wie ich schon sagte[, glaube] ich nicht, daß der schöne Plan [so] in's Leben treten wird. Die archäologische Zeitschrift sollte in Rom und in Paris erscheinen und Panofka in Paris Redaktion und Druck der Zeitschrift leiten. Da Panofka aber in die Dienste des Duc de Blacas getreten war, stand er für diese Aufgaben nicht mehr zur Verfügung. Nachdem der Kronprinz die Protektion des geplanten archäologischen Instituts übernommen hatte, wurde am 9. Dezember 1828 die Gründung des Instituts in Rom beschlossen und am 21. April 1829 das "Instituto di corrispondenza archeologica" feierlich eröffnet. Der Duc de Luynes (siehe die folgende Anmerkung) war Mitbegründer des Instituts und fast 20 Jahre lang dessen Sekretär der französischen Sektion.
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Auch in In lateinischer SchriftParis ist nicht alles Gold, was glänzt
. wie wenig man sich in solchen Dingen auf die Italiener verlaßen kann, wißen Sie auch. - Noch eine Frage, worüber Sie mich vielleicht auslachen: Obwohl in der Handschrift eindeutig "Duc de Lucques" steht, ist von einem Irrtum Hirts auszugehen. Gemeint ist sicher nicht das Herzogtum Lucca (Le duché de Lucques / Ducato di Lucca), das von 1805 bis 1815 und nochmals nach dem Wiener Kongress bis 1847 als Nachfolger der Lucchesischen Republik bestand und dessen erster Fürst ab 1815 Karl Ludwig von Bourbon (Carlo Ludovico di Borbone) war. Vielmehr ist es sehr wahrscheinlich, dass Gerhard in diesem Zusammenhang vom Duc de Luynes berichtet hatte, der, in Italien ansässig, mit Gerhard in Kontakt gekommen und "geneigt [war], den von Cotta aufgegebenen Plan [einer archäologischen Zeitschrift] aufzunehmen und zu erweitern, und es wurden Verabredungen, die im Juli in Neapel zum Abschluss kamen, zu einem 'Journal universel de l'archéologie' getroffen, welches in Paris erscheinen, Aufsätze in französischer, italienischer und lateinischer Sprache enthalten und von einem 'Bulletin' begleitet sein sollte, das fortlaufenden Bericht über neue Entdeckungen zu geben hatte". Der Herzog von Luynes wurde in der Folge zu einem großen Unterstützer und Förderer des Instituts und der Zeitschrift (Otto Jahn: Eduard Gerhard: ein Lebensabriss, Berlin 1868, S. 77).
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wer ist der Duc de Lucques ?
- wahrscheinlich ein sehr bekannter Mann; aber ich kenne ihn nicht. - Daß Sie die Reise nach Sizilien aufgegeben haben, daran thun Sie wohl. Ich wüßte nicht, was [Be]sonderes Sie dort finden sollten, was nicht schon bekannt [wä]re. -

[Ich] komme iezt mit Ihnen über etwas anderes zu sprechen. | 3 Sie sehen, daß die Aufträge, zu denen Sie sich angeboten haben, wenig berücksichtigt werden. Man komt hier schwer zu einem Entschluß, so sehr die Sachen an sich von Kennern auch empfohlen werden. Dann denken Sie wohl darauf über kurz oder lang wieder zu uns zurückzukehren, und Erst Anfang März 1833 erhält Gerhard eine Anstellung als Archäologe des Königlichen Museums. 1843 wird Gerhard außerordentlicher und 1844 ordentlicher Professor an der Berliner Universität; 1855 wird er zum Direktor der Antikensammlung des Königlichen Museums berufen.
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sich wohl auch anstellen zu laßen
. wobe[y] könnte dies aber füglicher und beßer geschehen, als be[y] unserm In lateinischer SchriftMuseum ? und zwar bey der Abtheilung welcher die antiken Marmor betrift. Hiezu fehlt der In lateinischer SchriftArchaeolog. Ich würde daher wünschen, daß Sie kei[ne] zeit versäumten, hierwegen an den Minister zu schrei[ben,] auch allenfalls an den König selbst. Berufen Sie s[ich] aber nicht speziell auf mich, da ich nicht immer in Gu[nst?] stehe. befragt möchte ich wohl werden, und dann soll [es] an mir nicht fehlen. Als Beweis Ihrer Befähigung gen[ügt] auf Ihr In lateinischer SchriftMuseum von Neapel, und auf Die Beschreibung der Vatikanischen Sammlungen von Gerhard und Platner erschienen in: Beschreibung der Stadt Rom, Zweiter Band: Das vaticanische Gebiet und die vaticanischen Sammlungen. Zweite Abtheilung oder der Beschreibung zweites Buch, Stuttgart und Tübingen 1834, S. 1-283. - Gerhards Arbeiten zu diesem Thema waren schon früher mehrfach angekündigt worden.
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Ihre Beschreibung des In lateinischer SchriftMuseo Vaticano
aufmerksam zu [machen.] Werden Sie solches thun; so bitte ich mir zugle[ich] einen Wink davon zu geben. - Hätten Sie hier eine feste Lage; so würde sich manches Nützliche verabreden laßen. Suchen Sie aber auf jeden Fall mit den Män[nern] in In lateinischer SchriftItalien , die Ihnen in der Folge nützlich seyn könn[en,] in verbindung zu bleiben. - Bunsen hatte sich im Spätherbst 1827 in Berlin aufgehalten (vgl. 1827-11-07-a-Gerhard). - Gerhard war mit Bunsen befreundet, wohnte im Herbst 1824 sogar einige Zeit in demselben Haus wie der preußische Ministerresident, im Palazzo Caffarelli, und stand in geselligem Verkehr mit dessen Familie.
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Mit Bunsen konnte [ich] mich hier nicht befreunden.
Ich weiß nicht, was er eigentlich gegen mich hat. Mir ist die Sache an sich sehr gleichgül[tig,] aber ich halte dafür, daß bey einer guten verständigung die Sache hätte gewinnen können. - Leben Sie wohl, bester [Herr?]Professor, laßen Sie mich bald wieder Einiges Intereßa[nte] aus jenen Gegenden vernehmen, u. besonders über Ihr eigenes Denken u. Treiben. Ihr aufrichtig ergebner

Hirt