An S e Königliche Hoheit / den Kronprinzen / nebst einer / Krücke und einem Ringe. / Mit Siegel

Die zwölf in der Krücke eingeleimten Gemmen sind keine Steine, sondern Glasflüße, wovon jeder etwa den Werth von sechs Groschen hat. Nur die davon herausgenommene und in einen Ring gefaßte Gemme, den Socrates als Silen vorstellend, ist Stein, aber von moderner und geringer Arbeit. - Schlägt man dazu den Werth des Stockes selbst etwa auf acht Thaler an, so möchte der Werth mit den Glasflüßen und dem Stein im Ringe zusammen höchstens fünfzehn Thaler betragen.

Dabey erregt das ganze Machwerk den gegründetsten Verdacht, daß die Krücke nie dem großen Fürsten angehörte, dem man sie zueignen will, sondern ein ganz neues Machwerk sey. Es verdiente der Sache auf die Spur zu kommen, - denn ist schwer zu glauben, daß Friedrich II die sittenlosesten Gegenstände gewählt haben sollte, um eine Krücke damit zu zieren, und eine solche zu verschenken.

Hirt.

Berlin den 22 December 1826.