Regest: Bezeugt in: Ingo Pfeifer, Uwe Quilitzsch, Kristina Schlansky (Bearbeiter): Die originalen Tagebücher der Fürstin Louise Henriette Wilhelmine von Anhalt-Dessau. Auszüge aus den Jahren 1795 bis 1811. Hrsg. von der Kulturstiftung DessauWörlitz, Bd. 1, Halle 2010, S. 288: Eintrag 27. Oktober 1796: „[...] neue Zuversicht zur Hoffnung Seines Erscheinens“ […] Aber Gott, welcher Donnerschlag, es kamen die Postbriefe, einer von ihm, nicht aus Potsdam, sondern aus Berlin mit der für mich schrecklichen Nachricht DER KÖNIG HABE IHM ZWEI STELLEN BEI DER ACADEMI ANGEBOTHEN NEBST ACHTZEHN TAUSEND THALER BESOLDUNG und mit kommender Post ein längerer Brief, also nicht selbst kommen, nicht Verlangen nach mein Briefen, die seit drey Wochen Er muthwillig entbehrt hatte!“

 

Anmerkung: Die in Versalien wiedergegebenen Textpassagen sind im Tagebuch der Fürstin chiffriert.