Regest: Bezeugt in: Ingo Pfeifer, Uwe Quilitzsch, Kristina Schlansky (Bearbeiter): Die originalen Tagebücher der Fürstin Louise Henriette Wilhelmine von Anhalt-Dessau. Auszüge aus den Jahren 1795 bis 1811. Hrsg. von der Kulturstiftung DessauWörlitz, Bd. 1, Halle 2010, S. 304: Eintrag 25. Juni 1797: "Ich schrieb noch abends an H[irt]." - Eintrag 26. Juni 1797: "Früh vor 6 schon wieder am Schreibtisch, damit der Brief nach Leipzig poste restante zu rechter Zeit noch nach Dessau auf die Post kam". - Vgl. auch Eintrag 22. Juni 1797: [Hirt] "wünsche auf alle Weise ein Brief poste restante in Leipzig vorzufinden. Gott nun war meine Angst und Verlegenheit noch größer. Die Br[un] konte ich nicht bewegen, so lange noch mit mir in Leipzig zu bleiben [...] und da selbige doch Wörlitz besehen wolten, so konte auch ich nicht in Leipzig bleiben und GLEICH DA EINEN BRIEF POSTE restante zu laßen, das unterließ ich wegen das Geschwätz der Leute und dem Aufsehen und auch weil ich nun gewiß mit der Sonntag Post, die ich in Dessau finden würde SEINEN BRIEF UND MEHR AUFKLÄHRUNG und Bestimtheit bekommen würde. Also wurde, DA ICH DOCH NICHT DEUTLICH IM VOLLEN VERTRAUEN MIT DER BRUN ÜBER H[IRT] KONNTE, die Abreise auf Sonnabend gesezt."

 

Anmerkung: Die in Versalien wiedergegebenen Textpassagen sind im Tagebuch der Fürstin chiffriert.