Regest: Bezeugt in: Ingo Pfeifer, Uwe Quilitzsch, Kristina Schlansky (Bearbeiter): Die originalen Tagebücher der Fürstin Louise Henriette Wilhelmine von Anhalt-Dessau. Auszüge aus den Jahren 1795 bis 1811. Hrsg. von der Kulturstiftung DessauWörlitz, Bd. 1, Halle 2010, S. 295: Eintrag 23. Januar 1797: „Ich fand in mein Zimmer ein Brief von H[irt], den ich aber in meinen Busen legte, um mir noch recht wohl zu thun, also um 10 uhr erst ausgespannt und außgekleidet, öfnete ich diesen brief und laß und fand EINE PERIMOTORISCHE PREDIGT UND EINE BESCHREIBUNG VON LIEBE WIE SIE GAR NICHT IST ODER ALSDANN NICHT LIEBE HEISSEN MÜSTE / SIE FLOSSEN STARK DIE HEISSEN THRÄNEN. UND ICH SCHÜTTETE MEIN HERZ SCHRIFTLICH AN M[ATTHISSON] auß, so zu Bette.“

 

Anmerkung: Die in Versalien wiedergegebenen Textpassagen sind im Tagebuch der Fürstin chiffriert.