Hiebey erfolgt der 1 te Band der Geschichte der Baukunst, zugleich mit 15 Tafeln, wovon sieben zu dem 2 ten Band gehören, der erst in zwey bis drey Monaten erfolgen kann.

Schenken Sie dieser Arbeit so viele Aufmerksamkeit Hirt hatte die Inschrift für das von Schinkel neu erbaute und am 26. Mai 1821 eröffnete Königliche Schauspielhaus auf dem Gendarmenmarkt verfasst, die Friedrich Wilhelm III. als einen Monarchen lobt, der »das durch den Brand zerstörte Theater nebst seinem Konzertsaal mit großer Pracht 1821 neu erstehen« ließ: "Fridericus Guilelmus III. Theatrum et Odeum Incendio Consumta majore cultu restituit MDCCCXXI" (vgl. David Korth: Neuestes topographisch-statistisches Gemälde von Berlin und dessen Umgebungen. Berlin 1821, S. IX (= Zusätze und Verbesserungen zu S. 250). - Die Inschrift ist heute verloren. - Möglicherweise haben Wolf und W. v. Humboldt an einem nicht überlieferten Wortlaut der Inschrift Anstoß genommen, in dem es consumtum statt consumta geheißen hat; vgl. dazu Hirts späteren Brief 1821-11-01-a-Wolf. Vgl. auch: W. v. Humboldt an Wolf, Tegel, 16. Oktober 1821: "Ueber Hirt und das Gymnasium habe ich sehr lachen müssen. Aber auch mir will die Inschrift am Theater gar nicht ein. Wir sprechen einmal mündlich darüber." (In: Wilhelm von Humboldt. Briefe an Friedrich August Wolf textkritisch hrsg. u. komment. von Philip Mattson. Berlin [u.a.] 1990, S. 328, Nr. 146).
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wie der Inschrift auf dem Comoedienhaus
, und theilen Sie mir Ihre Bemerkungen mit der gewöhnlichen Offenheit mit. Ich liebe den Kritiker mehr als den Lober.

wie immer
Der Ihrige
Hirt

den 4 Jun. 21.