In lateinischer SchriftHerrn Hofrath / In lateinischer SchriftBoettiger / In lateinischer Schriftin / In lateinischer Schrift Dresden / Mit Poststempel: BERLIN / 25 NOV. / Mit Postvermerken und Siegel

Berlin den 25 Nov. 20.

Sehr werther Freund!

Ich wollte auf die Übersendung Ihrer reich ausgestatteten Bd. 1, Leipzig 1820.
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In lateinischer SchriftAmalthea
nicht eher antworten, als nach einer genauern Bekanntschaft mit derselben. Dieselbe traf mich zu einer Zeit, wo vielfache Geschäfte mich drangen, und ich also nur Momente fand, in die In lateinischer SchriftAmalthea zu blicken. Detaillirt darüber zu schreiben erlaubt mir aber auch iezt die Zeit nicht. – Sie selbst verdienen vor allen großes Lob, nicht nur durch Der 1. Band enthält die folgenden Beiträge von Böttiger: Vorbericht (S. III-XLIV); Amalthea oder der Cretensische Zeus als Säugling (Zur Erklärung des Titelkupfers) (S. 1-74); Ueber die vorgeblichen Schlangen am Merkuriusstabe (S. 104-116); Zusatz [über die Ermel im asiatischen Costum] ( S. 169-174); Alterthümer von Velleja (S. 331-341); Ueber die Hermaphroditen: Fabel und Bildung (als Zugabe [zu Friedrich Osann: Ueber eine vor kurzem in Pompei ausgegrabene Hermaphroditenstatue] (S. 352-366).
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Ihre eigenen Beyträge
, welche das Alterthum so vielseitig uns näher bringen. Nicht nur Ihr Vorbericht ist sehr gut gefaßt, sondern Sie haben das viel besprochene Böttiger schreibt dazu: "Das Relief, wovon wir hier den Liebhabern nur eine schwache Kopie anbieten können, befand sich ursprünglich in der an Marmorn einst so reichen Statuengallerie des Giustinianischen Pallastes und ist in dem unter der Benennung der Galeria Giustiniani bekannten goßen Kupferwerke zuerst von einem deutschen Kupferstecher, Friedrich Greuter, abgebildet, von da von Pietro Sante Bartoli in die Admiranda aufgenommen, aus den Admirandis wieder von den Montfaucon doch über die Hälfte verkleinert gegeben und, nach der im Montfauconischen Werke überall herrschenden Unart, in Zierlichkeit verunziert werden [!]. Ob es sich gegenwärtig noch dort befindet, oder ob es mit so vielen andern alten Sculpturen dieser Gallerie nach England ausgewandert sei, ist uns eben so wenig bekannt, als daß wir über das, was wirklich alt davon oder später ergänzt ist, eine sichre Auskunft zu geben vermöchten" (S. 7-8).
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Relief
, als den paßendsten Aushängeschild für den Titel Ihrer Zeitschrift, von ganz neuen Seiten illustrirt. In lateinischer SchriftLucian Bonaparte ist iezt der Besitzer desselben.

Der Verleger Göschen schreibt am 24. Dezember 1819 an Böttiger: "Ob wir bis 10 Thaler pro Bogen gehen können weiß ich nicht; weil hier unmöglich gerechnet werden kann. Ich muß Sie daran erinnern, daß ich gleich sagte, als Sie mir den Antrag machten. Bey dieser Unternehmung ist nöthig; daß wir das Honorar nach dem Absatz bestimmen. Versprechen Sie den Mitarbeitern für das erste Stück nur 5 r und Nachschuß wenn das Unternehmen gelingt. Sonst wird ein Heft zu theuer und bringt den Samen des Todes gleich mit auf die Welt. Glauben Sie aber nicht daß Sie bei diesem Honorar Mitarbeiter gewinnen; so müssen wir versuchen und wenn das erste Stück die Kosten nicht trägt aufhören. Mein Wort haben Sie hiermit daß ich auf Gewinn gar nicht sehen will. Verlust muthet mir mein Freund nicht zu." (SLUB Dresden, Nachlass Böttiger, Mscr. Dresd. h 37, 4°, Bd. 60, Nr. 204). Am 7. Januar 1820 fährt er fort: " Die deutschen Mitarbeiter werden sich durch die Ansicht gewiß beruhigen, daß, wenn das Honorar anfangs zwar sehr unbeträchtlich ist, doch das Unternehmen durch die Sparsamkeit sicherer gegründet wird, und die Absicht bleibt, daß sie in der Folge besser honoriert werden können. Gewisse Unternehmungen können nur auf diese Weise zum Leben kommen." (Ebd., Nr. 207). Ein Jahr später, am 15. Dezember 1820, schreibt Göschen an Böttiger: " Mehr als wahrscheinlich ist es, daß die Amalthea gehen wird. Und ich ermuthige Sie für den 2ten Band den Schriftstellern 10 Thaler Ehrensold zu versprechen. In der Ostermesse sollen die Verfasser des 1ten und 2ten Bandes auch ihr [???] bekommen." (Ebd.; Nr. 215-216).
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In Rücksicht des Honorar's
, glaube ich wohl, daß Goeschen nicht viel mehr thun kann. Auch machte ich hierauf nie einen sonderlichen Anspruch. Indeßen trägt es bey, sich irgend ein beßeres Buch in seine Bibliothek zu schaffen.

F. A. W. Spohn hatte am Schluss seines Beitrages "Erster Fragment über Hieroglyphen, ihre Deutung und die Sprache der alten Aegyptier" im 1. Band der Amalthea geschrieben: "Doch da der Schrift und Sprache der Aegyptier, nicht der Koptischen, sondern der, welche 'bis jetzt beinahe dieselben Schwierigkeiten zur Entzifferung dargeboten hat, als die Hieroglyphen selbst,' mehrmals Erwähnung geschehen ist, ja selbst einiges über sie angedeutet wurde; so soll vielleicht in einem der nächsten dieser Fragmente davon gesprochen werden; wo sich dann auch der Beweis, daß das, was man wenigstens bisher Verwandtschaft der Sprachen genannt hat, zwischen der ägyptischen und hebräischen nicht Statt finde, daß die ägyptische Sprache von jener oben bei den Hieroglyphen getadelten Unvollkommenheit nicht ganz frei sei, durch die Sache selbst wird geführt werden, indem die ägyptische Inschrift des Raschidischen Steins, schon jetzt größtentheils entziffert, dann mitgetheilt werden soll" (S. 90). - Die angekündigte Fortsetzung blieb aus. – Nach seinem frühen Tod erschien "De lingua et literis veterum Aegyptiorum: cum permultis tabulis lithographicis literas Aegyptiorum tum vulgari tum sacerdotali ratione scriptas explicantibus atque interpretationem Rosettanae aliarumque inscriptionum et aliquot voluminum papyraceorum in sepuloris repertorum exhibentibus. Accedunt Grammatica atque Glossarium Aegyptiacum. / Frid. Aug. Guil. Spohn. Edidit et absolvit Gustavus Seyffarth. Lipsiae: Weidmann, 1825-1831. - Böttiger schreibt im "Vorbericht" zum 2. Band der "Amalthea": "H. Prof. Spohn's Aufsatz über die Deutung der Hieroglyphen und die alte Sprache der Aegypter hat theils durch seine polemische Tendenz, theils durch das Versprechen, darzuthun, daß zwischen der ägyptischen und hebräischen Sprache keine Verwandschaft statt fände und durch die im Vorbericht von mir erregten Hoffnungen große Aufmerksamkeit errregt, auch von einer Seite her eine eigene Streitschrift veranlaßt. Wer wollte unter diesen Umständen nicht auf die Fortsetzung jener Abhandlung äußerst begierig seyn? Wir müssen den Heilgöttern eine fromme Spende bringen, daß Prof. Spohn noch lebt und zu seiner vorigen Thätigkeit als öffentlicher und von dankbaren Jünglingen umgebener Lehrer und als tiefeingeweihter Ausleger des klassischen Alterthums so kräftig, als er vorher war, zurückkehren kann. Was er versprach, wird der Unermüdete gewiß erfüllen. Durch die große Zahl von Papyrosrollen, - Certificate und Freibriefe der mumisirten Aegypter für das Todtenreich des Osiris, – welche in die Museen von Wien und Berlin einströmen, muß doch bei immer wiederholten Entzifferungsversuchen in die Schrift, welche Zoega die phonetische nennt, die aber schwerlich einen Uebergang aus der Hieroglyphenschrift in die Sylben- und Buchstabenschrift begründet, so viel Licht gebracht werden können, daß wir gewiß wissen, was sie nicht ist" (Amalthea, Bd. 2, Leipzig 1822, S. IX-X).
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Was uns In lateinischer Schrift Spohn verspricht
, ist äußerst wichtig, und ich sehe dem künftigen Stück mit großer Neugierde entgegen. – Trefflich ist auch der Aufsatz von dem geistreichen Müller , von dem die Zukunft viel zu erwarten hat. Ich bin zwar nicht mit allem einverstanden; aber wir lernen nur durch Vagniße und Irrthümer. Über manches mag er in der Folge zurückkommen, wie z. B. von seiner noch leztgegebenen Behauptung, die Griechen hätten den Ägyptern nichts zu verdanken. – 1820-11-18-a-Thiersch
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An In lateinischer SchriftThiersch schrieb ich
noch kürzlich, daß ich die Gründe noch nicht ahnen könne, welche er hätte, Vgl. auch seinen Beitrag "Ueber die mythologische Bedeutung der auf Aegina gefundenen Bildsäulen. In: Amalthea, Bd. 1, Leipzig 1820, S. 137-160; hier zu Achilles besond. S. 156-160: "Warum wir aber aus den zahllosen Thaten der Aeakiden in dem östlichen Giebel gerade den Kampf des Telamon gegen Laomedon vorgestellt glauben, und hierin dem Veteran der Archäologie, Hirt, beitreten, in dem westlichen Giebel aber den Kampf des Aias, des Telemaniden, um den Leichnam des Achilleus erblicken, soll in einem der folgenden Theile dieser Zeitschrift ausführlich dargelegt werden" (S. 160).
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in den äginetischen Bildwerken einen In lateinischer Schrift Achilles zu finden
. | 2

Der Aufsaz von In lateinischer SchriftKoehler ist sehr gut; doch hat er Unrecht, Köhler schreibt unter Bezugnahme auf Marini, das Silbergschirr könne eine "elende neue Betrügerei[]" sein (S. 302). Im "Vorbericht" zum 2. Band der "Analthea" schreibt Böttiger: "Was jene silberne Toilette im Besitz des Hrn. von Schellersheim betrifft, hatte Hr. Hofrath Hirt als Augenzeuge ihre Alterthümlichkeit, wenn auch aus einer sehr späten Zeit des sehr gesunknen Geschmacks, in einem Brief an mich bestätigt. Auf meine Meldung dieses Zeugnisses erwiederte Hr. von Köhler in einem Schreiben von 25. Febr. 1821. folgendes: 'Die Toilette von Silber habe ich nicht gesehen; Visconti's Abhandlung, die ich besitze, noch nicht gelesen. Doch möge mir Hr. Hirt verzeihen, wenn mir Marini's Urtheil überwiegend scheint. Morelli sprach auch ohne Rückhalt davon, und wer die Geldliebe der Italiener in den jetzigen armen Zeiten kennt, findet zehnmal Betrug und nur einmal Aechtheit. Die jetzt lebenden Steinschneider und Bildhauer begnügen sich sogar mit 10. p. c. Wenn sie nämlich damals für einen verfälschten Marmorkopf, eine Gemme oder Mosaik 300 Dukaten erhielten, nehmen sie jetzt mit Vergnügen 30. Jene Argenteria würde längst ein großes Museum geschmückt haben, (in Rußland weiß ich 3 bis 4 Privatleute, welche sie gleich kaufen würden,) hinge ihnen nicht der Makel der Unächtheit an.' " (Amalthea, Bd. 2, Leipzig 1822, S. XVI).
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einen Verdacht in das Silbergeschirr von In lateinischer Schrift Schellersheim zu setzen
. Die Sachen sind unbezweifelt alt, aus dem 5. ten oder 6 ten Jahrhundert der Christenheit. – In "Amalthea", Bd. 1, waren dazu erschienen: Friedrich Osann: Ueber eine vor kurzem in Pompei ausgegrabene Hermaphroditenstatue (S. 342-351); und Karl August Böttiger: Ueber die Hermaphroditen: Fabel und Bildung (als Zugabe) (S. 352-366). - Hirt hatte den Hermaphroditus in seinem "Bilderbuch für Mythologie, Archäologie und Kunst", Bd. 2, S. 225 ff. beschrieben; in der "Amalthea" erschien von ihm kein Aufsatz zu diesem Thema
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Über In lateinischer SchriftHermaphroditen gebe ich Ihnen vielleicht später einmal einen Beytrag
.

Nur Eines muß ich an Ihrer In lateinischer Schrift Amalthea tadeln, das ist: die Menge von Druckfehlern, welche nicht selten den ganzen Sinn entstellen. Ich lege deswegen hier ein Vgl. 1820-11-25-a-Böttiger-Beilage und Sachanmerkung
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Blättchen
bey, um es in den zweyten Band einrücken zu laßen.

Meinen In lateinischer Schrift Curtius habe ich ohne Anmaßung in die Welt gesandt. taugt er was, so wird er durch ungeachtet aller Widersprüche seinen Weg in der Litteratur machen. Ich schimpfte den In lateinischer Schrift Buttmann , daß er Ihnen den seinigen noch nicht geschickt hat; und er versprach, es zu thun. Bis zur Zeit hat weder er, noch In lateinischer Schrift Boeckh die In lateinischer Schrift Amalthea erhalten. Sie grüßen. – aber über der ZeileMit dem Bearbeiter des Pausanias Herrn In lateinischer SchriftSiebilis [!] sind unsere Philologen nicht recht zufrieden, und meinen, daß nach dem von ihm Bekanntgemachten Siebelis ist auch mit einem Beitrag im 2. Band der "Amalthea" vertreten: Bemerkungen über einige Stellen des Pausanias, welche archäologische Gegenstände betreffen. In: Amalthea, Bd. 2, Leipzig 1822, S. 252-265.
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nichts Sonderliches über der Zeilezu erwarten über der Zeileseyn dürfte
. – Hirt hatte das Relief in seinem Aufsatz "Ueber das Material, die Technik und den Ursprung der verschiedenen Zweige der Bildkunst bei den griechischen und den damit verwandten italischen Völkern" im 1. Band der "Amalthea" erwähnt: "Getriebene Werke in Erz finden sich noch in mehrern Sammlungen. [...] ein unvergleichliches Relief im Besitz des Herrn John Hawkins, welches er auf seiner zweiten Reise in Griechenland im J. 1797 zu Dodona gekauft hat. Es stellt einen phrygisch gekleideten Jüngling und eine neben ihm sitzende, bis auf die Hüften entkleidete, weibliche Figur mit zwei Liebesgöttern dar. Wahrscheinlich der Besuch der Venus bei Anchises" (Amalthea, Bd. 1, Leipzig 1820, S. 250-251). - Im "Vorbericht" zum 2. Band der "Amalthea" schreibt Böttiger im Hinblick auf seine Erklärung des "medischen Ermelkleides": "Ich hatte damals auch noch das höchst zierliche bronzene Relief, welches Hr. Hawkins auf seinen Reisen in Epirus kaufte und seitdem in England vortrefflich abformen ließ, als einen Beweis für diese Kandys-Ermel in der Kleidung des jungen Heros, den Venus auf dem Ida besucht, anführen können, wenn ich jenen Abguß, den ich seitdem der Güte meines Britischen Freundes verdanke, damals schon vor Augen gehabt hätte. Seitdem ist der genaue Umriß dieses Werks im VII. Hefte des Tischbeinischen Homer nach Antiken No. III. in Kupfer erschienen [...]. Könnte ich mich nur überzeugen, daß in diesem Relief Aphrodite dem Paris und nicht dem Anchises erscheine" (Amalthea, Bd. 2, Leipzig 1822, S. XII). - Im "Artistischen Notizenblatt" 1823, Nr. 5 geht Böttiger erneut auf den Mythos ein: "Noch können wir die früher ausgesprochene Ueberzeugung, dass auf der herrlichen bronzenen Relieftafel im Besitz des gelehrten Briten Thomas Hawkins der Liebeszauber dargestellt werde, womit nach der bekannten Stelle in den Homerischen Hymnen (IV, 85 ff.) Aphrodite dem Hirten Anchises auf dem Ida sich offenbarte, nicht zurücknehmen. Die Weimarischen Kunstfreunde glauben, es stelle die zärtliche Zusammenkunft der Helena mit dem Paris vor. Paris kam nicht als Hirte, worauf doch offenbar der Hund zu seinen Füssen deutet, sondern als Unterhändler nach Sparta. [...] Die hier sich entschleiernde Göttin braucht nicht geraubt zu werden. Aber es ist auch nicht, wie Schorn es auslegt, die den Paris durch Schönheitzauber bethörende Venus. Diese enthüllte ihm ihre Reize, dem einstimmigen Zeugniss aller Alten zufolge, erst dann, als Hermes sie nebst den zwei andern Göttinnen ihm vorführte. Der Eros, welcher zwischen Anchises und Venus innen steht, hat auf dem genauen Gypsabguss, den wir der Güte Hawkin's verdanken und vor uns haben, nichts weniger als ein jugendliches Ansehn. Es könnte eher ein Anteros sein, im antiken Sinn." (zitiert nach: C. A. Böttiger's Kleine Schriften archäologischen und antiquarischen Inhalts, hrsg. von Julius Sillig, Bd. 2, Dresden und Leipzig 1838, S. 363). - Noch 1829 schreibt Hirt in seiner Rezension von Raoul-Rochettes "Monuments inédits d'antiquité figurée grecque étrusque et romaine; recueillis pendant un voyage en Italie et Sicile dans les années 1826 et 1827" in den "Jahrbüchern für wissenschaftliche Kritik", 1829, Bd. 2, Sp. 639: "[...] und in dem schönen Relief bei John Hawkins möchte es immer passlicher seyn, den Besuch der Venus bei Anchises als bei Paris zu sehen".
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ohne Zweifel stellt das kostbare In lateinischer Schrift Relief von Hawkins In lateinischer Schrift Anchises und In lateinischer Schrift Aphrodite vor.
Ich habe dasselbe Der Aufsatz erschien nicht in den "Analekten"; diese endeten 1820 mit Teil 4.
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in einem ungedruckten Aufsatze
, den ich an In lateinischer SchriftWolf für die Analekten gab, näher angedeutet. Es lohnte der Mühe, daß Sie einmal ausführlicher davon handelten. -

Die deutsche Baukunst von Stieglitz habe ich noch nicht gesehen, und ich bin auch nicht so neugierig auf dergleichen, um nicht gedultig das ungefähr abzuwarten, das mir so etwas vor die Augen legen wird. Übrigens sind unsere Deutschthümler durch Widerspruch eben so wenig zu curiren, als unsere In lateinischer SchriftDemagogen. So was | 3 curirt nur die Zeit. Der Kranke, der sich in seiner Krankheit gefällt, muß seinem Schicksaal überlaßen werden. –

Die Geschichte der Architektur bey den Alten rückt nun stark vorwärts. Mehrere Bogen sind gedruckt, und Zur Leipziger Ostermesse 1821.
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auf Ostern
wird der erste Band, wo nicht beide, erscheinen. Es komt darauf über der Zeilean, ob alle Platten dazu fertig werden. Würde es paßen, Im "Vorbericht" des 2. Bandes der "Amalthea" schreibt Böttiger: "Zu derselben Zeit, wo ich die Zusätze zu dieser Noehdenschen Abhandlung schrieb, erhielt ich vom Herrn Hofrath Hirt in Berlin, dessen nun vollendete Abhandlung über das Material, die Technik und den Ursprung der verschiedenen Zweige der Bildkunst in diesem zweiten Band der Amalthea, einen Schatz von eigenen, auf vieljährige Anschauung in Italien selbst begründeten Beobachtungen enthält, auch sein neuestes mythologisches Werk: über die Bildung der Ägyptischen Gottheiten (aus den Schriften der K. Akademie der Wissenschaften von 1821. abgedruckt) Berlin, Reimer, 1821. freundschaftlich mitgetheilt. / Indem ich den rastlosen Eifer meines erprobten alten Freundes, der kaum seine klassische Geschichte der alten Baukunst in zwei Bänden vollendet hatte und schon wieder auf einem andern Felde volle Garben bindet, alle Gerechtigkeit widerfahren lasse und der Aeußerung, womit er die Uebersendung dieser Abhandlung brieflich begleitete, daß viele seine Aegyptiaca gewagt finden würden, daß er aber unbekümmert darum, ob andere sie widerlegen oder weiter fördern wollten, die ersten Umrisse zu geben sich gedrungen gefühlt habe, des Mannes, dem seine Wissenschaft über alles werth ist, vollkommen würdig finde: erlaube ich mir, der nachsichtvollen Aufnahme meiner Bemerkung im voraus versichert, etwas von dem zu wiederholen, was ich ihm selbst schon mitzutheilen Gelegenheit hatte. Mir scheint es allerdings ein fast verwegenes Unternehmen, den ganzen hellenischen Olympus in die Schaar der ägyptischen Zwölf- und Achtgötter so in Reih und Glied einzuordnen. Denn wenn auch bei einigen Gottheiten die Identität kaum einem Zweifel unterliegt, wie z. B. bei der Neith - Athene, beim Phthas - Hephästos, auch wohl beim Horus - Apollo, bei der Bubastis - Luna, beim Anubis - Hermes: so dürfte es doch bei den meisten, selbst wenn man die Berichte des redlichen Herodotos in allen Ehren läßt, nur auf eine verähnlichende Parallele abgesehen seyn. Wie wären z. B. jene alten Aegypter aus der Sesostridenzeit zu einem Ares gekommen, der gewiß ursprünglich nichts als ein vermenschlichter, aus dem angebeteten Speerfetisch der weithin sich erstreckenden thrazischen Völkerschaften hervorgegangener gewaltiger, anfangs aber sehr roher Speerhalter ist und daher auch verhältnißmäßig von der griechischen Kunst am seltensten gebildet wurde? Der jugendliche Heros in Tentyris ist sicherlich kein Ares, so wenig als alles, was von der ägyptischen Aphrodite - Athyr berichtet wird, in irgend einer thatsächlichen, nicht bloß accomodirten Beziehung mit der assyrischen Urania, der phönizischen Astarte und der hellenischen Aphrodite steht. Ueberall wo die Priestersage eintritt, wie z. B. beim Incest des Papremitischen Mars, muß richtiges Erfassen der Allegorie und Symbolik uns die Fackel anzünden, und wer ist da ein kundigerer Daduchos, als Creuzer? Indeß war es eine reife Frucht der Zeit, daß einmal nach den Bestimmungen der neuesten archäologischen Forschung das hellenische und ägyptische Göttersystem mit einander verglichen würde, und wer vermochte dieß vollständiger zu thun, als der Verfasser des selbst von den Ausländern mit Achtung anerkannten und gebrauchten mythologischen Bilderbuchs, zu welchem diese Aegyptiaca den dritten Theil machen? Seine schnelle Bekanntmachung wird vielfachen Nutzen stiften, erweckend von Schlummerpfülen des Hergebrachten, zur neuen Prüfung zwingend, zum Widerspruch reitzend. Ein großes Verdienst dieser Schrift besteht in der klugen Auswahl und geschickten Zusammenstellung so vieler und so vielsagender Bildswerke aus der kostbaren Déscription de l'Egypte, die doch auch jetzt nach des begünstigten Pancoucke's Vervielfältigungsmethode den Meisten unzugänglich bleibt. So muß, was dort gleichsam in Barren aufgeschichtet liegt und wozu Belzoni's neu entdecktes Königsgrab auch dann, wenn seine Leichtigkeit im Entziffern hieroglyphisch geschriebener Eigennamen gegründeten Zweifeln unterläge, so wie Gau's nubische Denkmäler, auch noch gediegenes Metall eingeliefert haben, nach und nach ausgemünzt werden. Denn warum sollte nicht jene Masse von Monumenten und nichthieroglyphischen Bildwerken aus jenen Prachtwerken auch noch für mehrere Zweige des menschlichen Forschens und Wissens angewandt und in belegenden Umrissen mitgetheilt werden." (Amalthea, Bd. 2, 1822, S. XXIII-XXV).
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hierüber eine art In lateinischer SchriftProspectus in die In lateinischer Schrift Amalthea einzurücken
? oder fänden Sie hiezu ein anderes Blatt zweckmäßiger? –

Eine andere große Arbeit hat mir der König übertragen. Vgl. 1820-10-23-a-Marianne-v-Preussen, Sachanmerkung.
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Der Ausbau unseres In lateinischer SchriftMuseum's
ist so weit gediehen, daß nun das Würdigste von Alterthum und Kunst darin aufgestellt werden soll. Ich habe also die Bestimmung, die Gegenstände dafür auszusuchen. Die Vorarbeit ist gethan, so daß ich nun den ganzen Bericht vorlegen kann. Das Fernere wird die Zeit lehren. Gerne will ich das Meinige hiezu beytragen; und geht es nach meinen Vorschlägen, Böttiger schreibt dazu im "Vorbericht" zum 2. Band der "Amalthea" (in Bezug auf Levezows Übersicht "Ueber die Königl. Preuß. Sammlungen der Denkmäler alter Kunst"): "Als eine besondere Ausstattung dieses Bandes für den museographischen Theil desselben mag endlich auch Hrn. Prof. Levezow's ausführlicher und gelehrter Ueberblick der archäologischen Schätze, welche durch die Großmuth des jetzt regierenden Königs von Preußen Maj. unter der Aufsicht des Mannes, der schon so vielfach seinen Beruf dazu beurkundete, in einem eignen Museum in Berlin zusammengestellt werden sollen. [Fussnote dazu: Wir wissen durch zuverlässige Mittheilung, daß Sr. Majestät vor einiger Zeit auf Veranlassung des Ankaufs der Sollyschen Gallerie eine Kabintsordre erlassen hat, worin er befiehlt, daß sämmtliche Kunstschätze der Malerei und Sculptur in Ein Museum vereinigt würden, und daß es im Mai 1823 eröffnet werden könne. Es ist eine Kommission ernannt worden, welcher zugleich auch die Vollendung des Baues obliegt. Zu Mitgliedern derselben sind bestimmt der Königl. Generaladjutant von Witzleben, der Kabinetsrath Albrecht, der Hofrath Hirt, der Geh. Oberbaurath Schinkel und der Geh. Finanzrath Schoppe. Wo solche Kräfte sich vereinen, lächelt der Genius, den wir In lateinischer SchriftBonus Eventus nennen, und den jene Gallerie selbst umschließen wird.] Man geräth in ein angenehmes Erstaunen, wenn man in dieser Uebersicht die Menge und Kostbarkeit der in sechszehn Klassen getheilten plastischen Kunstschätze übersieht, die den ersten Haupttheil dieses Museums ausmachen werden. (Die durch den Ankauf der Sollyschen Sammlung nun auch zu einer geschichtlichen Aufstellung sich vollkommen eignende Gemäldegallerie wird den zweiten Haupttheil geben.) Wir müssen unserem Gesammtvaterlande Glück wünschen, daß so zu gleicher Zeit in zwei Hauptstädten Deutschlands den hohen Urbildern und Mustern der klassischen Vorwelt neue Kunsttempel erbaut und den nach gründlicher Bildung strebenden Kunstfreunden auch außer Dresden und Wien die gründlichsten Vorbereitungen zur Anschauung der Kunstschätze, die in dem südlichen Europa heimisch sind, angeboten werden. Verzeihlich ist die Ungeduld, mit welcher nach so erfreulichen Verkündigungen nun auch das kunstliebende Publikum sowohl in München als Berlin schon jetzt an die noch verschloßnen Pforten anzuklopfen anfängt. [...]" (Amalthea, Bd. 2, Leipzig 1822, S. XXIX- XXX).
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wird In lateinischer SchriftBerlin sich mit seinen Sammlungen zeigen können
. Ich werde die Sache aber nur so lange verfolgen, bis alles aufgestellt sind innerhalb der Zeileist . Andere Verpflichtungen werde ich dabey nicht übernehmen. Sollte das Publikum sich über mich mit andern Nachrichten tragen, so können Sie versichern, daß sie falsch sind.

Über die Vgl. 1818-05-12-a-Lassberg, Sachanmerkung. – Bereits am 10. Februar 1821 erfolgte die Eröffnung des Konzert- und Festsaal mit einem "unmaskierten Subskriptionsball". Die Einweihung des Königlichen Schauspielhauses fand am 26. Mai 1821 in Anwesenheit des Königs mit der Aufführung von Goethes Versdrama "Iphigenie auf Tauris" statt. Davor wurde ein Prolog vorgetragen, den Goethe eigens für die Weihe geschrieben hatte und in dem Schinkels Leistung gewürdigt wird. Nach der "Iphigenie" wurde "zum Erstenmale" aufgeführt: "Die Rosen-Fee. Ballet in 1 Aufzug. Für das Königl. Schauspiel eingerichtet vom Balletmeister Telle. Musik vom Königl. Musik-Director G. A. Schneider".
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Eröfnung unseres Theaters
weiß ich Ihnen nichts zu sagen. Ich hätte zwar den Grafen In lateinischer SchriftBrühl , der eben Möglicherweise für "Lalla Rukh. Ein Festspiel mit Gesang und Tanz", das am 27. Januar 1821 auf dem Königlichen Schloss in Berlin aufgeführt wurde. Vgl. dazu die Publikation "Lalla Rukh. Ein Festspiel, mit Gesang und Tanz, aufgeführt auf dem Königlichen Schlosse in Berlin am 27sten Januar 1821. Aloys Friedrich von Brühl [vielmehr: Carl Friedrich Moritz Paul Graf von Brühl], Samuel Heinrich Spiker, A[loys] Hirt. [Berlin] 1822. - Zu denken ist aber auch an die Kostümentwürfe Hirts für die Spontini-Oper "Olympia"; vgl. dazu 1821-03-13-a-Graf-Brühl.
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gewißer In lateinischer SchriftCostüme wegen
bey mir war, befragen können; aber ich vergaß es. Doch weiß er vielleicht selbst noch nichts Sicheres hierüber zu bestimmen. was lange währt, wird gut. –

Hiemit wie immer der Ihrige Hirt. | 4

Beilage s. extra Datei