Regest: Bezeugt in: Ingo Pfeifer, Uwe Quilitzsch, Kristina Schlansky (Bearbeiter): Die originalen Tagebücher der Fürstin Louise Henriette Wilhelmine von Anhalt-Dessau. Auszüge aus den Jahren 1795 bis 1811. Hrsg. von der Kulturstiftung DessauWörlitz, Bd. 1, Halle 2010, S. 291: Eintrag 19. November 1796: [Abends] gegen 7 uhr kam M[atthisson] [aus Berlin] Er brachte mir nichts als einen Brief mit UND AUS SEINEN REDEN ERSAHE ICH DEN GRAD DER ZERSTREUUNG IN WELCHEN H[IRT] DOCH LEBTE. […] Er verließ mich bald […] DA LAS ICH UND FAND NICHT EINMAL DIE INNIGKEIT ALS IM LETZTEN BRIEF, UND KEIN HAAR KEIN HERZ GESCHIKT, MEIN TAGEBUCH ZU UNRUHEN IM TON DER LIEBE GEFUNDEN DOCH VERSICHERUNGEN DER GLEICHDAUERNDEN LIEBE. Trübheit und ein inneres, unbeschreibliches und unwiderstehliches Gefühl bemächtigte sich meiner. HEISSE HEISSE DICHTE THRÄNEN BRANNTEN ÜBER MEINE WANGEN.“

 

Anmerkung: Die in Versalien wiedergegebenen Textpassagen sind im Tagebuch der Fürstin chiffriert.