An / die Herren, Geheimen-Ober-Baurath / Schinkel und Hofrath Hirt / Hochwohl- und Wohlgeboren, / hier.

Der Gehülfe im Restaurations-Attelier Kromayer hat mich um einen Vorschuß von 100 reichsthalern ersucht mit dem Bemerken, daß Ew: Hochwohl- und Wohlgeboren geneigt seyn würden, diese Bitte zu befürworten. Es wird von der Brauchbarkeit des Mannes für seine Geschäfte bei dem Restaurations-Attelier und von dessen Zuverlässigkeit abhangen, in wie fern ihm dieser Vorschuß unter dem Bedinge der Erstattung durch einen angemessenen monatlichen Abzug von seinen Diäten zu gewähren ist. Wenn diese Verhältnisse günstig für ihn sprechen, genehmige ich gern, daß seiner Verlegenheit durch den nachgesuchten Vorschuß abgeholfen werde. In diesem Falle würden Ew: Hochwohl- und Wohlgeboren ihm Ihre Bewilligung hierüber unter Beifügung des eintretenden monatlichen Abzugs zu ertheilen haben, worauf die General-Kasse meines Ministeriums, die ich mit der nöthigen Anweisung versehen werde, die Zahlung des Vorschußes leisten und die Zurükbehaltung des bemerkten Abzugs besorgen wird.

Berlin, den 3ten Dezember 1825.

[gez.] Altenstein