In Beziehung auf das Gesuch des Gehülfen im Restaurations-Attelier Kromayer um einen Vorschuß von 100 Reichstaler hat die Commission die Ehre Ew. Excellenz zu antworten, daß sich derselbe bisher in seinem Geschäft als vorzüglich brauchbar und sehr fleißig bewiesen hat, so wie daß Herr Schlesinger deßen Familie als rechtlich und achtbar bekannt ist. Ferner hat der Kromayer auf Anfrage der Commission, zu welchem Behuf er diesen Vorschuß begehre, sich dahin erklärt, wie er einen Theil desselben anwenden wolle, um die Schuld eines Bruders, für welche er gut gesagt, zu tilgen. Endlich hat sich Herr Schlesinger erbothen für den ihm als Vorschuß geleisteten Betrag von 100 Reichstaler als Bürge einzustehen. Unter solchen Umständen glaubt die Commission den Kromayer Ew. Excellenz zur Bewilligung seines Gesuchs ohne Bedenken empfelen zu können. Was den monatlichen Abzug anlangt, vermittelst dessen die Summe zurückzuzahlen wäre, wünschte derselbe, daß er den Betrag von 10 Reichstaler nicht übersteigen mögte.

Berlin den 12ten December 1825.

[gez.] Schinkel. [gez.] Hirt