[22.8.1803.]

Mit Vergnügen muß jeder Freund des Schönen wahrnehmen, daß darauf angetragen wird, den Theil der Stadt von den Linden bis zur Hundebrücke In lateinischer Schriftinclusive zweckmäßig zu verschönern.

Mit gleichem Vergnügen muß er sehen, daß ein königliches Hofbauamt zur zweckmäßigen Bearbeitung dieser Gegenstände mehrere Mitglieder aus seiner Mitte aufforderte.

Und doppelt schmeichelhaft muß es für eine königliche Akademie der Künste seyn, daß nach der Absicht der im königlichen In lateinischer SchriftReglement enthaltenen In lateinischer SchriftParagraphen 11. und 29. ihr von Seiner Mayestät ist übertragen worden, über die bey dieser Gelegenheit eingereichten Probezeichnungen ihr Urtheil abzugeben. [...]

Endlich die Ursache, weßwegen ich mich erdreiste, hier so umständlich zu seyn, ist, weil ich in meinem Entwurfe eines königlichen In lateinischer SchriftMuseum's, den ich auf allerhöchsten Befehl bearbeitete, und einem hohen In lateinischer SchriftCuratorium der Kunstakademie einreichte, die Idee mit der größern Breite der In lateinischer SchriftOperabrücke, und der Beschränkung des Stadtgrabens bereits im Jahr 1798. in Vorschlag brachte.

Zur Lage für das In lateinischer SchriftMuseum schlug ich den Plaz vor, wo die iezige Kanonirwache ist. Auch bin ich iezt noch der Meinung, daß kein schicklicherer Ort hiefür in der Stadt zu wählen wäre.