Aus der ersten oder der Giottoischen Epoche der neuern Kunst, scheint das Altarbild, eine thronende Maria mit dem Jesuskind, das einen knieenden Mann segnet, einerseits mit einem Bischof, und anderseits mit einer Heiligen, vorstellend, aus der Schule des Andrea Orcagna zu stammen, und von der Hand des Francesco Traini zu seyn. Das Gemälde würde sich wieder gut herstellen laßen, und dann eine hohe Zierde der auf Goldgrund gemalten Bilder des königlichen Museum seyn. Wäre das Bildniß darauf das des Castruccio Castracani, so würde der Werth des Gemäldes bedeutend seyn.

Alois Hirt

Berlin 21 April 1836.