Auf die Zuschrift eines hohen Ministerii vom 9ten Julius hat die Commission für das königliche Museum gehorsamst zu antworten:

Daß die Letztere bemüht war in Rücksicht der Die Akademieausstellung des Jahres 1824 begann am 26. September.
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Ausstellung der königlichen Kunstakademie
alle Räume abzugeben, welche sie immer mißen konnte, ohne die Gemälde, und das Geschäft in Hinsicht der Restauration zu gefährden. Die Commission muß daher sehr bedauern, dem fernern Wunsche nicht willfahren zu können, das verlangte Eckzimmer des Corridors, welches an den Saal der Badewannen stößt, gegen das Zimmer desselben Corridors, das dem Ecksaale zu liegt, abzugeben. Die natürliche Ursache ist, weil letzteres die Bilder nicht faßen kann, welche iezt in dem andern zusammengehäuft sind.

Ferner ist zwar nicht zu zweifeln, daß in dem Eckzimmer, das am Saale der Badewannen anliegt, eine Treppe nach den Bodenräumen angelegt werden kann. Allein die Commission darf ihre Einwilligung nicht geben, daß dies iezt geschehe, und überhaupt nicht geschehe, so lange die königlichen Gemälde das iezige Lokale occupiren. Es ist zu gefährlich, jene Bodenräume den Subalternen der königlichen Akademie als Magazin, um willkührlich allda eine Menge unnützer Sachen wegzustellen, anzuvertrauen. Sollte jedoch nach der Ausstellung auf der Treppenanlage nach jenen Bodenräumen bestanden werden; so müßte die Commission sich im voraus von aller Verantwortlichkeit lossagen, wenn durch den Gebrauch jener Boden Gefahr entstünde. Überhaupt ist die kostbare Sammlung bereits mit so vielen Gefahren und Feuerungen umringt, daß | 2 man den Himmel bitten muß, daß nichts Schlimmes begegne.

Hiemit erledigt die Commission zugleich die Antwort auf die Zuschrift vom 12ten dieses Monats; nach welcher die Schlüßel an den Bauinspector Schramm übergeben werden sollten.

Berlin den 20ten Julius 1824.

Hirt.