1Das Briefkorpus besteht aus mehr als 250 privaten Briefen sowie ca. 250 erschlossenen Briefen aus den Jahren 1787 bis 1837, die erstmals im Gesamtzusammenhang ediert werden. Das Briefkonvolut befindet sich verstreut in über 40 Archiven und Bibliotheken. Es gibt keinen Hinweis auf den Verbleib von Hirts Nachlass.

2Das Korpus der Amtlichen Schriften besteht aus mehr als 300 Einzeldokumenten, die größtenteils in den Akademiearchiven und im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz überliefert sind.

3Die Texte werden diplomatisch getreu ediert und so kommentiert, dass ihr Verständnis gewährleistet ist. Kommentierte Personen-, Orts-, Werk- und Objektregister ergänzen die Anmerkungen. Die Quellen werden nach einheitlichen Regeln textkritisch ediert und TEI-konform kodiert. Alle Texte werden mit Metadaten versehen und durch die Vergabe von Normdaten für Personen, Orte und Kunstobjekte - die Briefe zusätzlich durch einen Stellenkommentar - erschlossen. Die Sachkommentare sollen zum Verständnis der Briefinhalte beitragen, dem Nutzer Faktenmaterial und Literaturhinweise bereitstellen, damit er diese nicht selbst recherchieren muss, und weitere Forschungen erleichtern. Dabei kann jedoch nicht auf fachliche Detailfragen zur Kunstgeschichte, Archäologie oder Altertumskunde eingegangen werden, deren Diskussion den ensprechenden Experten vorbehalten bleibt.

4Da die Laufzeit des Projekts noch andauert, sind noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen; es fehlen noch Dokumente wie auch Einzelstellenkommentare bei den Briefen; vor allem steht die Endredaktion noch aus. Auch sind in der digitalen Edition derzeit noch nicht alle Funktionen implementiert, die zum Projektende zur Verfügung stehen werden.

5Geplant sind zwei unterschiedliche Publikationen; dabei geht die digitale Publikation der Printausgabe voran.