Digitale Methodik

Software und Technologien

1 Die Edition Aloys Hirt. Briefwechsel und Amtliche Schriften wird von der Erfassung bis zur Publikation in der digitalen Arbeitsumgebung ediarum erstellt. Diese von TELOTA entwickelte Softwarelösung erlaubt es Wissenschaftler*innen in einer nutzer*innenfreundlichen graphischen Oberfläche Transkriptionen von Manuskripten in TEI-konformem XML zu bearbeiten, mit einem Text- und Sachapparat zu versehen und anschließend im Web zu veröffentlichen. Verschiedene Softwarekomponenten werden gebündelt und zur Erarbeitung einer digitalen Edition an die projektspezifischen Bedürfnisse angepasst:

  • Eingabe und Bearbeitung der Daten Angepasste und mit ediarum erweiterte Version des oXygen XML Author
  • Speicherung der Daten XML-Datenbank eXist-db mit Komponenten von ediarum.DB
  • Webentwicklung der digitalen Edition XQuery, XSLT und XPath, JavaScript für dynamische Inhalte der Weboberfläche

Datenmodell

2Die Metadaten und Texte der edierten Briefe, Exzerpte und Dokumente werden nach den Richtlinen der Text Encoding Initiative (TEI) und auf Grundlage des Basisformates des Deutschen Textarchivs (DTABf) kodiert. Im Rahmen des Editionsvorhabens wurde dieses Datenmodell im Hinblick auf projektspezifische Belange erweitert und angepasst, u. a. für die Auszeichnung von (künstlerischen) Objekten. Die Register sowie alle weiteren Texte, darunter Begleittexte und Informationsseiten, sind ebenfalls TEI-XML und DTABf-konform kodiert.

3Detaillierte Informationen zum Tagging finden sich im ediarum-Benutzerhandbuch. Das mit den Forschungsdaten publizierte Schema beschreibt die Ergänzungen und Änderungen gegenüber dem DTABf.

Forschungsdaten

4 Die Publikation der TEI-XML-Daten der Edition ist zur Zeit in Vorbereitung.

Schnittstellen

CMIF-Schnittstelle

5Über die CMIF-Schnittstelle können die Metadaten aller in dieser Edition vorhandenen Briefe im Correspondence Metadata Interchange (CMI) Format abgerufen werden. Absender und Empfänger werden hauptsächlich mit Hilfe der ID der Gemeinsamen Normdatei (GND) der Deutschen Nationalbibliothek identifiziert, seltener mit Hilfe der Virtual International Authority File.

BEACON-Dateien

6Die in unserem Datenbestand vorhandenen und mit der GND-Nummer ausgezeichneten Personen können als Liste im BEACON-Format abgerufen werden. Es ist dabei möglich, die Liste auf Personen zu beschränken, die im Brieftext erwähnt werden oder die Korrespondenzpartner sind.